top of page

Pneumologische Diagnostik und Lungenfunktion in Aalen

Gute Medizin beginnt mit der richtigen Frage

Nicht jede Beschwerde braucht sofort die maximale Diagnostik. Und nicht jede unauffällige Basisuntersuchung reicht aus, wenn die Beschwerden nicht dazu passen.

Deshalb arbeiten wir in drei Schritten:

1. Präzise Einordnung
Wir erfassen Beschwerden, Verlauf, Risikofaktoren, Vorbefunde, Medikamente, Beruf, Allergien, Raucherstatus und Belastbarkeit.

2. Gezielte Diagnostik
Je nach Fragestellung kommen Lungenfunktion, Bodyplethysmographie, Diffusionsmessung, FeNO, Allergiediagnostik, Sauerstoffmessung, Schlafapnoe-Diagnostik, Belastungsuntersuchungen, Ultraschall oder die Einordnung von Röntgen- und CT-Befunden zum Einsatz.

3. Klare Konsequenz
Am Ende steht eine verständliche Einschätzung: Was ist wahrscheinlich? Was ist ausgeschlossen? Welche Therapie ist sinnvoll? Was muss kontrolliert werden? Und wann ist eine Klinik, ein Zentrum oder eine weiterführende Bildgebung notwendig?

Die ambulante Pneumologie ist besonders stark bei der frühen Einordnung häufiger Beschwerden: Asthma, COPD, Husten, Atemnot, Schlafapnoe, Allergien, Verlaufskontrollen, Lungenfunktionsdiagnostik und Therapieanpassung.

Bei komplexen, invasiven oder hochspezialisierten Fragestellungen – zum Beispiel Bronchoskopie, EBUS, Biopsie, Rechtsherzkatheter, komplexe ILD-/PH-Abklärung, schwere respiratorische Insuffizienz oder Tumorboard-Fragestellungen – arbeiten wir mit spezialisierten Kliniken und Zentren zusammen.

So entsteht ein sinnvoller Weg: so viel ambulant wie möglich, so spezialisiert wie nötig.

Lufu 1.jpg

LUNGENFUNKTION

Lungenfunktion
Die Lungenfunktion ist die Basis vieler pneumologischer Entscheidungen. Sie hilft, Asthma, COPD, Überblähung, Restriktion und den Verlauf von Lungenerkrankungen objektiv einzuordnen.

Diffusionsmessung
Die Diffusionskapazität zeigt, wie gut Sauerstoff aus der Lunge ins Blut übertritt. Sie ist besonders wichtig bei Lungenfibrose, Emphysem, Lungenhochdruck-Verdacht und unklarer Atemnot.

FeNO und Entzündungsmarker
FeNO kann Hinweise auf eine eosinophile, häufig inhalativ gut behandelbare Entzündung der Atemwege geben. Es ersetzt nicht die Lungenfunktion, kann aber bei Asthma, Husten und Therapieentscheidungen sehr hilfreich sein.

SPIROERGOMETRIE

Diese Belastungsuntersuchung kombiniert Techniken der Lungen- und Herzdiagnostik mit einer Belastung auf einem Fahrradergometer. Unter Belastung können die Funktion von Herz und Kreislauf sowie der Lunge, aber auch der Muskulatur und des Willens überprüft werden. Neben konkreten medizinischen Fragestellungen wie die Belastbarkeit vor einer Operation können auch Leistungsüberprüfungen, z.B. ein messbarer Trainingserfolg dargestellt werden. Die Untersuchung dient auch der Abklärung unklarer Atemnot. 

Spiro VE_edited.jpg
Smile.jpg

BILDGEBUNG RICHTIG EINORDNEN

Röntgen- und CT-Befunde sind oft entscheidend. Wir helfen bei der pneumologischen Einordnung und entscheiden, wann Verlaufskontrolle, HRCT, Niedrigdosis-CT, PET-CT, Bronchoskopie oder eine klinische Abklärung sinnvoll ist.

SCHLAFDIAGNOSTIK

Bei Schnarchen, Atemaussetzern, nicht erholsamem Schlaf oder Tagesmüdigkeit prüfen wir, ob eine schlafbezogene Atmungsstörung vorliegt. Je nach Konstellation erfolgt die ambulante Polygraphie oder eine Weiterleitung zur Polysomnographie.

Broncho.jpg
3F9A0791-1030x687_edited.jpg

ALLERGIETESTUNG

Hierbei können vermutete Auslöser einer Allergie gezielt getestet oder die häufigsten Allergene spezifisch untersucht werden. Dies ist die Voraussetzung bei der Diagnose einer Allergie und Grundlage für eine spezielle Form der Therapie bei nachgewiesener Allergie: die spezifische Immuntherapie (früher Hyposensibilisierung).

bottom of page